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Iran stellt seinen «Quantenalgorithmus-Prozessor» vor. Spoiler: Es handelt sich um eine Platine, die auf Amazon für etwa 600 Dollar verkauft wird.

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Stellen Sie sich ein Militär vor, dessen technologische Überlegenheit so ausgeprägt ist, dass es nicht zögert, seinen eigenen «Quantenprozessor» als Schlüsselelement im Umgang mit Bedrohungen durch seine Feinde zu rühmen. Dabei handelt es sich nicht um die Vereinigten Staaten oder China, zwei der großen Akteure im Rennen um die Entwicklung dieser vielversprechenden Technologie, sondern um den Iran.

Wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, hat das islamische Land seinen «ersten Quantenalgorithmus-Prozessor» vorgestellt. Diese von der Imam-Khomeini-Universität für Marinewissenschaften und -technologien entwickelte Technologiekomponente verspricht, die Schiffserkennung zu verbessern. Das Problem? Das ausgestellte Gerät ist alles andere als ein Quantencomputer.

Vom Quanten-Wunderkind zur ARM-Plakette
Die Enthüllung des angeblichen Quantenprozessors fand letzte Woche in Nowshahr, einer Hafenstadt in der Provinz Mazandaran, statt. Konteradmiral Habibollah Sayyari, stellvertretender Koordinator der Armee der Islamischen Republik Iran, wurde mit dem Gerät in der Hand fotografiert, was das wahre Wesen des Geräts verriet.

Zumindest nach Ansicht von Gabriel Noronha. Der ehemalige Berater des US-Außenministeriums für den Iran behauptete auf Twitter, nachdem er das Foto analysiert hatte, dass es sich nicht um einen hochtechnologischen «innovativen Quantenprozessor» handelt, sondern um eine ARM-Entwicklungsplatine, die auf Amazon für den bescheidenen Preis von 589 Dollar erworben werden kann.

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